MATHIAS MILCHMEYER

DIPLOM-INGENIEUR ARCHITEKT

 
 

Einige Stichworte zur Geschichte der Kirche:


Die Dorfkirche Pritzen wurde im 14. Jahrhundert als romanische Kirche errichtet.
1585 erfolgte ein Renaissanceumbau für die erhalten gebliebenen Altarteile durch einen Tischler aus Finsterwalde. Die dabei entstandenen Ergänzungsstücke wurden von Mitgliedern der Gutsfamilien gestiftet (Epitaphien im Spätbarock sowie Klassizismus). Die Orgel wurde um 1850 eingebaut.
1920 wurde die Kirche an den Bergbau verkauft (Ilse Bergbau Aktien Gesellschaft).
1937 wurden die Innenbauteile als Kopie erneuert.
1938 wurde die Holzbalkendecke erneuert, Beginn der Innenausmalung.

Der Turm wurde vermutlich um 1770 im Barock angebaut. Dabei ergab sich aus unterschiedlichen Setzungen eine leichte Westneigung, die durch die nachträglich angefügten Stützwände aufgefangen werden sollte.
Eine ursprünglich andere Konzeption beim Bau ist an den zugemauerten Türen der Nord sowie der Südseite erkennbar. Wesentliche Stücke der Inneneinrichtung im "Bauernbarock" sind erhalten geblieben.
Der spätgotische Flügelaltar (schlesische Schule) ist lediglich im Mittelteil erhalten.

Der Ort Pritzen sowie die Kirche sollte für den Kohletagebau abgerissen werden.

Die Kirche wurde 1988 abgerissen, der Ort leergezogen.

Nach der Wende wurde der Tagebau eingestellt. Der Ort wurde nur teilweise abgerissen. Einige Gebäude wurden wieder bezogen und stehen noch heute. Die Kirche wurde in Spremberg teilweise neu aufgebaut.

Die alte Kirche wurde vor dem Abriß aufgemessen durch Dipl.-Ing. Gerd Fritzsch, Dipl.-Ing. Ingolf Roschke und Dipl.-Ing. Mathias Milchmeyer

Teile der erstellten Aufmaßzeichnungen sind auf diesen Seiten dargestellt.

 
Dorfkirche Pritzen

| Dipl.-Ing. Architekt Mathias Milchmeyer | Architekten | Hubertusallee 9 | 14193 Berlin | Telefon 030/ 824 11 17 | Fax 030/ 8271 91 94 |

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